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Fußball-related Trennscheibendekor: 3 Fragen an Oliver Zeyen

Auftakt zur Interview-Serie „3 Fragen“. Meine Kolleginnen beantworten brennende, brisante, höchst subjektive Fragen – zur Lage des Designs, zu laufenden Aufträgen, zu beruflichen und privaten Leidenschaften.

­Web Developer Oliver Zeyen bei Edenspiekermann (Foto Mathias Schormann)

Ab sofort in loser Reihenfolge, von Z bis A und bunt gemischt: ESPIs (EdenSPIekermann-People) beantworten brennende, brisante oder höchst subjektive Fragen – zur Lage des Designs, zu laufenden Aufträgen, zu beruflichen und privaten Leidenschaften (huh!). Los geht’s mit Oliver.

1. Oliver, in einem Satz: Was machst du bei Edenspiekermann?

„Boah, ey …“ – Er streckt sich. „Ja, hauptsächlich arbeite ich als Web Developer … versuche aber auch, aus allen anderen Bereichen Nützliches aufzunehmen und meinen Erfahrungshorizont zu erweitern.“ (O-Ton! Nicht vorgesagt! Nicht eingeübt!)

2. Was meinst du mit anderen Bereichen?

„Na ja, zum Beispiel so wie heute: das Fußball-related Trennscheibendekor.“ Okaaayyy. Das gibt Bonus-Fragen:

2b. Und woran arbeitest du gerade?

„An einer Web-basierten Mobil-Applikation für die Red Bull Music Academy 2011 in Madrid.“

2c. Wow. Was ist das?

„Keine App, die man sich klassisch im App Store herunterlädt, sondern über eine Website zu erreichen – und liefert einem die täglichen Highlights dieses Events, der Music Academy in Madrid.“

3. Olli, warum bist du bei Edenspiekermann?

„Das hat eigentlich ganz klar zwei Gründe. Weil ich lange fest angestellt war, bei Edenspiekermann aber frei für Projekte arbeiten kann. Und weil … und … weil das hier – so unglaublich innovativ ist, ja!“ (Ich erinnere: O-Ton. Nicht unter Zwang. Der muss das nicht sagen.) „Tolle Leute. Das passiert hier alles wie von ganz alleine. Das umfasst aber alles, nicht nur Technologie. Dieses agile Web Development macht total Spaß. Du, ich muss jetzt echt weitermachen.“ Ist klar.

Oliver Zeyen trägt übrigens gern grafisch gemusterte Kleidung (von der so mancher Kollegin schwindelig wird) und gibt bei weiterführenden Fragen am besten selber Auskunft. Nein, nicht zu seinem Style! Zu agilem Web Development, Web-basierten Mobil-Applikationen, Fußball-related Trennscheiben-Design und anderen strictly Job-related Themen.

Lieben Dank, Oliver! 

Dieses Interview erschien gleichen Datums auf dem Blog (heute „Magazine“) von Edenspiekermann und begründete das Format. Hier die Serie im Überblick (wenn nicht anders angegeben, Fotos von mir):

Auf Zack: 3 Fragen an Cornelia Bogs (rechts Oliver Zeyen, aufgenommen bei der Neujahrsfeier im Januar 2014, Dress Code Mad Men, Foto Claudia Burger)

Der totale Romantiker: 3 Fragen an Ivo Gabrowitsch (Mitte, links Riccardo Carlet, heute bei Facebook New York, rechts Julian Panzer, heute bei Soundcloud Berlin)

Die Arbeit selber machen: 3 Fragen an Sven Ellingen (zweiter von rechts; von links Harry Keller, eine Besucherin, Oliver Zeyen, Jonthan Krause, ganz rechts Richard Bausek)

So eine Art Pilot: 3 Fragen an Thomas Walsch (links Toshiya Izumo, Foto Sebastian Dörken)

Den Chef habe ich natürlich auch interviewt. Es ergab sich im Auftrag von Design Friends Luxembourg: 3 questions for Erik Spiekermann. Sein Thema: „Don’t work for arseholes. Don’t work with areseholes.“

 

Weitere Interviews nach dem gleichen Prinzip:

Eigentlich schneller: 3 Fragen an Roland Stieger, Veranstalter der Tÿpo St.Gallen.

– Intellektuelle Dissidenz wird schwieriger: 3 Fragen an Friedrich Forssman, streitbarer Buchgestalter und Typograf.

– Die Großzügigkeit der Intelligenz: 3 Fragen an Prof. Eric Jarosinski aka @NeinQuarterly, Urheeber eines transatlantischen Twitter-Phänomens.