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Eine Familie für Herrn K.

Julia Sysmäläinen hat auf Basis der Manuskripte von Franz Kafka eine Schrift gestaltet – und einiges mehr. Nun führt Mister K ein Eigenleben.

Vielleicht war es im Spätsommer 2008 (jedenfalls war ich ganz neu bei Edenspiekermann, damals noch SpiekermannPartners auf der Friedrichstraße), als mir jemand zuraunte, „du musst mal mit Julia sprechen, sie hat die Handschrift von Franz Kafka digitalisiert“. Faszination schon aus der Ferne. Handschrift. Kafka. Julia Sysmä-irgendwas. Julia mit dem hübschen rollenden Akzent und dem unaussprrächlichen Nachnamen. Akutes Mehr-wissen-Wollen von ihr und ihrer Schrift. Doch das war anfangs nicht einfach: Die Frau ist Finnin. Und entsprechend wortkarg, zumal wenn es um Eigenes geht.

Gut Ding braucht Weile, Warten, wenig Worte

Nicht dass die Designerin und Schriftgestalterin Julia Sysmäläinen im Laufe der Zeit redseliger geworden wäre (vielleicht ein ganz kleines bisschen, gezwungenermaßen) … Ein paar Jahre später jedenfalls, am Freitag, dem 21. September 2012, eröffnet sie ihre Ausstellung über Mister K bei Mota Italic in der Schliemannstraße in Prenzlauer Berg, der legendären ersten und einzigen und momentan leider nur noch virtuellen Galerie zum Thema Schrift.

Zart und markant

Zur Sache: FF Mister K ist eine eigenwillige, sehr gut ausgebaute, von Franz Kafkas Handschrift inspirierte Schriftfamilie. Die ausdrucksstarken Notizbücher des Schriftstellers waren Julias Inspirationsquelle; ihre Ausstellung bei Mota Italic umfasste Typo-Installationen, Kalligrafien, Objekte, Textilien und Bücher, Drucke und Plakate und, natürlich, Kafka-Zitate für die Schriftbeispiele an den Ausstellungswänden. Auch hier wenig Worte, gut gesetzt – in jeder Hinsicht.

Erster Eindruck: zart-markant. Eine physiognomische Erscheinung, die sich unmittelbar einprägt. Eine unverwechselbare und extrem analoge, nicht-digitale Haptik hat Mister K: als Font, dem man das Handgemachte ansieht, Schrift zum Anfassen, rostiges Metall für die Umsetzung in 3D-Objekte.

 

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Kafka revisited

Neben diesen Eindrücken und der fröhlichen Stimmung in der überfüllten Galerie – Mota bricht aus allen Nähten – werden kafkaeske Erinnerungen wach: an quälerische Schullektüre und absurde Diskurse im Deutschunterricht, an das leicht genervte und unheimliche Gefühl beim Lesen von Kafkas Texten und daran, wie man sich darin verlaufen und ver(w)irren kann; vor allem der Kontrast dieser labyrinthischen Inhalte zur Klarheit und Schönheit seiner Sprache.

Sysmäläinen betont in ihrer Auseinandersetzung mit Kafka eher die ironisch-absurde als die düster-pessimistische Seite des Schriftstellers. In der Persönlichkeit Mister K erkundet sie „immer neue materielle und energetische Zustände“ und macht diese Erkundungen nachvollziehbar, erfahrbar, anfassbar. Der Name ihrer Schrift bezieht sich auf die Hauptfiguren aus Kafkas Werken „Das Schloss“ und „Der Prozess“: „K.“ und „Josef K“.

Ausgezeichnet

Der typografische Herr K, lange in Arbeit und unter Verschluss, gelangt im Lichte der Öffentlichkeit schnell zu Ruhm und Ehre: Für Mister K Cyrillic erhielt Julia Sysmäläinen den Modern Cyrillic Award (August 2009), für Mister K Regular den ISTD Premier Award (November 2009), für Mister K Informal zuletzt den TDC (Type Directors Club) Award „Certificate of Excellence in Typeface Design“ (Januar 2012). Mister K wurde bei der PAGE „Schrift des Monats März 2010“, beim FontShop gelistet unter „FontShop’s Best Typefaces of 2011“ und bei Fontstars bereits unter „Die besten Schriften des Jahres 2008“ gewählt. Warum erliegen alle seinem Charme? Was ist das Geheimnis von Mister K?

Unheimlich viele Schreibarten

Franz Kafka (1883–1924) änderte seine Handschrift häufig, er hatte laut Julia Sysmäläinen „unheimlich viele Schreibarten“. Bei ihren Recherchen fand sie neben einer Überzahl an „sehr schnellen, zittrigen, nervösen“ Schriftbeispielen auch solche, die „ausgeglichen“ wirkten. Sie stieß auf Mehrfachmanuskripte gleicher Texte und viele Varianten, weil Kafka seine Texte im Verlauf ihrer Entstehung immer wieder abschrieb. Seine Abschriften wurden je nach Ausarbeitungsgrad der Inhalte besser lesbar und im Schriftbild ruhiger, ausgeglichener.

Sich selbst und die richtige Schrift finden

Kafka hat letztlich „fast alles per Hand geschrieben“. Für ihn war der Prozess des Schreibens fast wichtiger als das Publizieren, „für ihn war wichtig, wie er schreibt“, so Sysmäläinen. „Es war eine Möglichkeit, sich selbst zu finden.“

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Aufgrund dieser Fülle an Kafka’schen Handschriftvarianten wird es wohl immer wieder neue Schnitte der Mister K geben; aktuell hat Julia eine in Arbeit, die „etwas kräftiger, dicker“ ausfallen wird, daher „besonders geeignet für Headlines“. Bei FontFont bereits veröffentlicht sind:

– Die Ursprungsschrift FF Mister K Pro Regular. Sie ist „vielleicht am nähesten an Kafkas Manuskript zu ,Der Prozess‘“. Es ging darum, „Formen auszuwählen, die Kafka-typisch sind, eigenständig und dabei aber auch relativ gut lesbar“. Die Mister K Regular bietet unzählige Ligaturen und Varianten, denn sie soll „natürlich verbundenes Schreiben widerspiegeln“, nicht „monoton oder technisch“ wirken;

Mister K Crossout Pro Regular verbildlicht die fortwährenden Selbstzweifel des Menschen und Schriftstellers Franz Kafka und spiegelt das originäre Bild seiner Manuskripte wider – alle Buchstaben sind durchgestrichen, entsprechend auch die Ligaturen, zusätzlich gibt es als Sonderzeichen diverse Strichelchen, Linien und Krakel;

– die Mister K Informal Pro Regular hat etwas Weiches, fast Entspanntes (im Rahmen der Kafka’schen Möglichkeiten), denn sie basiert auf den ruhigeren Abschriften, die Kafka von seinen Erstmanuskripten anfertigte;

– während die Mister K Onstage Pro Regular mit mutigen Schwüngen, verschnörkelten Endungen und insgesamt fast exzentrischen Varianten aufwartet und dadurch deutlich extrovertierter wirkt.

Grenzerkundungen, Sprachexperimente und ungeahnte Wendungen

Für Sysmäläinen verraten Manuskripte viel über den Entstehungsprozess von Geschriebenem, von Literatur. Sie untersucht „die Grenzen der Schriftgestaltung“. Einige dieser Grenzlinien verlaufen zwischen Sprache, Literatur, Manuskript, Schrift.

Die studierte Philologin hat sich intensiv mit literarischen Manuskripten befasst und festgestellt, dass dies „dich sehr nah zum Autor selbst bringt“.

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In Kafkas Notizbüchern findet sie sprachexperimentelle Ansätze; hier spielen Inhalt und Form im wahrsten Sinne des Wortes zusammen: „Es gibt diese Oktavheftchen von ihm, wo zuweilen beim Umblättern der Seiten neue ,Wendungen‘ entstehen, also auf der nächsten Seite wendet sich die Bedeutung eines Satzes in eine ganz andere Richtung – das funktioniert vor allem gut in der deutschen Sprache.“

Julia stammt aus einer bilingualen finnisch-russischen Familie und wuchs damit auf, sowohl in lateinischer wie in kyrillischer Schrift zu lesen und zu schreiben. Offenbar hat das ihre Sinne geschärft für das Verhältnis von Sprache und Schrift, von Verschriftlichung. Die Manuskripte von Franz Kafka gehören für sie zu den eindrucksvollsten, die sie gesehen hat – zudem ist er einer ihrer Lieblingsautoren.

Mister K, als Person gedacht

„Wenn man sich mit Kafka beschäftigt, entdeckt man viel Interessantes, das man dann zum Leben erwecken will.“ Deshalb ist Mister K mittlerweile nicht nur ein Font, sondern eine Persönlichkeit, oder vielmehr „die Visualisierung einer Persönlichkeit“.

Das Gesamtkunstwerk umfasst Objekte: Sysmäläinen hat einzelne Glyphen (Schriftzeichen) als Schmuckanhänger umgesetzt und sich in Finnland und Lettland an der Wanderausstellung „Travelling Letters“ beteiligt (die 2008 in St. Petersburg startete und durch baltische Länder tourt). Untersucht wird das Verhältnis von Text, Schrift, Design und visueller Kunst; Mitmacher aus der Typoszene waren unter anderen bereits Philippe Apeloig, Ken Barber, Sami Kortemäki und Stefan Sagmeister.

Julias Beitrag war ein rostiges „K-Fahrrad“ als „quasi-archäologisches Stück“. Ein Fahrrad? „Das passt so gut zu ,reisenden Buchstaben‘, das ist mobil, das fährt“, stellt Julia lakonisch fest. Und: „Das ist altmodisch. Mister K, wenn ich ihn als Person denke, ist auch ein bisschen so. Er steht auf solche Sachen.“

Zu ihrer Installation „Mister K: Means of Transport“ gehörten neben dem Typo-Fahrrad reliefartige Wandtexte und Drucke. Es geht Sysmäläinen um „die Wiederbelebung des literarischen ,K‘ Franz Kafkas als digitalisierte Schreibschrift, die begonnen hat, ihre eigenen Geschichten zu erzählen.“

Mitmacher on- und offline

Begleitend zur Ausstellung bei Mota Italic hat Sysmäläinen das Textbüchlein „Too Long to Tweet“ herausgegeben, das die Mister K in der Anwendung zeigt: anhand kurzer und mitunter etwas längerer Texte mit Bezug zu Berlin (so die einzige Vorgabe).

Die versponnen-verspielten und höchst individuellen Textbeiträge stammen von Freunden und Kollegen aus der Berliner Kunst- und Designszene, sowie, natürlich, von Herrn Kafka, in Form eingestreuter Zitate. Mitgewirkt haben Ralph du Carrois, Barbara Dechant, Luc(as) de Groot, Florian Hardwig, Rob Keller, Sonja Knecht, Indra Kupferschmid, Marin-Kaca Limat, R. Jay Magill Jr, Jan Middendorp, Nadine Roßa, Jürgen Siebert, Erik Spiekermann und Tobias Trost. Die Twitter-Identitäten der Beteiligten sind als Impressum am Ende von „Too Long to Tweet“ vermerkt.

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Anleitung zum Verspieltsein

Ähnlich wie zu diesem leichten, experimentellen Umgang mit Text ermutigt Julia Sysmäläinen ausdrücklich, ihren Font Mister K spielerisch einzusetzen. Dazu lädt auch die immense Vielzahl an Piktogrammen ein: bis jetzt rund 600 (ja, sechshundert) Stück.

Diese Piktogramme sind gegliedert in Themenfelder von A bis Z, von „Animal & Plants“ über Städte, Länder und Flaggen, „Food & Dishes“, Haushalt, Sport und Freizeit bis hin zu „Office, Technics, Work“, Transport und natürlich: Wetter. In einer umfassenden, reich illustrierten Anleitung zu Mister K, mehr Bilderbuch als „Info Guide“, gibt Sysmäläinen einen Überblick. Liebevoll nimmt sie ihre Leserinnen und Leser an die Hand: „If you want to play a new game, you need someone to explain it to you, otherwise you have only half as much fun … Many things you find out by yourself … But for some really special effects you need a bit of extra info.“

Schmucke Buchstaben, schöne Geschichten

Die Website für Mister K hat Sven Ellingen (Ex-Edenspiekermann, jetzt A Color Bright) entwickelt. Hier kommen Design, Farbe, Licht und Humor in das Leben von Mister K. Info Guide und Postkarten, der K-Kalender und das Booklet „Too Long to Tweet“ sind Begleitmedien, die nicht vordringlich den Zeichensatz und die Vielseitigkeit der Schrift präsentieren, sondern sie in Text-Bild-Geschichten einbetten, „um die K-Persönlichkeit zu vermitteln“. Als bizarre, verrostete Schmuckgegenstände aus Stahl („K-Rusties“) verselbständigen sich Mister-K-Schriftzeichen und K-Dingbats in 3D (erhältlich bei FontShop und visitBerlin).

Mister K lebt!

So begann Mister K mit Franz Kafka und seinen komplexen Manuskripten – und ist zu einer ganzen Familie K geworden: Eine große Schriftfamilie und ein weit über die Gestaltung der Schrift hinausreichendes Gesamtkunstwerk, das auf behutsame und bezaubernd leichte Weise (nicht leichtfertig, nicht leichtsinnig) einen Gegenpol bildet zum weitverbreiteten Klischee des einsamen und selbstquälerischen Schriftstellers. Neue Neugier und Zugangsmöglichkeiten zum Werk von Franz Kafka tun sich auf. Mister K ergänzt das Bild, das wir bislang hatten.

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Von Boulevard bis Big in Berlin

Neue Facetten von Mister K und seinen Möglichkeiten entstehen automatisch auch dadurch, dass er – nun flügge geworden und ganz ohne Zutun seiner Designerin – sich in unterschiedlichsten Gefilden tummelt. So flirtet Herr K durchaus heftig mit dem Boulevard; Julia Sysmäläinen ertappte ihn in ziemlich indezenten Promi- und Fashion-Headlines der Zeitschrift Grazia. Dann wiederum schmeichelt er sich ganz subtil ein, als dezent geprägtes Markenzeichen im weichen Leder eines edlen Portemonnaies.

Am bislang prominentesten wirkt Mister K als Logo-Schriftzug für Das Stue, einem (von zwei) in Berlin 2013 eröffneten 5-Sterne-Hotels (das andere ist das Waldorf Astoria). Für Furore sorgt Das Stue mit extravagant-elegant gestalteten Interieurs, einem sensationellen Restaurant – und mit Mister K auf der edlen Fassade, riesengroß. Auch wenn nur Eingeweihte um seine Herkunft wissen, beeindruckt der Logo-Schriftzug „Das Stue“ Design-Aficionados und Hotelgäste aus aller Welt in seiner stimmigen Mischung aus Modernität, Mondänität und maximaler Zurückhaltung. Auch dazu ist Herr K in der Lage.

Übrigens lässt Julia Sysmäläinen ihren Mister K auch twittern. Wunderbarerweise an der sehr langen Leine – @juliasys muss nur selten streng eingreifen, wenn er über die Stränge schlägt. Auf Twitter nämlich wird Herr K mitunter richtig frech. Als @ffmisterk – „Multilingual Talking Typeface. CAUTION: Not always polite“ – gibt er ironische Kommentare nicht nur zum typographischen Zeitgeschehen ab, und das in mehreren Sprachen und Schriftsystemen. Mister K zu (ver-)folgen macht Spaß und ist eine intellektuell-typografische Herausforderung. Finnischversteher und Russischleserinnen sind hier leicht im Vorteil.

Lieben Dank an Julia Sysmäläinen dafür, dass sie ihr finnisch-russisches Herz ge- und mir ein paar Hintergründe eröffnet hat.

PS

Folgen Sie Mister K (@ffmisterk) und Julia Sysmäläinen (@juliasys) auf Twitter.

Gewinnen Sie Eindrücke der Typo-Galerie Mota Italic in Berlin, mit Bildern der Ausstellung „Mister K & Franz Kafka“. Besuchen Sie Mister K bei Wikipedia und auf seiner Website, schauen Sie sich unbedingt auch den charmanten Info-Guide zu Mister K (als Download) an. Weiter zu Julia Sysmäläinens Website, Bildern der Wanderausstellung Travelling Letters, den schmuckvollen K-Rusties und Mister K in Aktion  bei Grazia & Co. Auch gibt es einen Interview-Film mit der Designerin. In allen aktuellen Schnitten und Piktogrammen zu betrachten und zu kaufen gibt es die Schrift FF Mister K beim Fontshop.

Begleitend sollten Sie natürlich Ihre Kafka-Kenntnisse auffrischen: Franz Kafka bei Wikipedia und Franz Kafka bei Suhrkamp. Zum Einstieg oder Wiedereinstieg empfehlen sich die frühen Erzählungen „Das Urteil“ (entstanden in nur einer Nacht, der vom 22./23. September 1912, ohne jede Störung des Schreibprozesses – ich muss Julia noch fragen, ob ihr dieses Manuskript untergekommen ist), und „Die Verwandlung“ (die Sache mit dem Käfer). Hier sind sein Stil, seine klar, präzise beschreibende Sprache (orientiert an klassischen Vorbildern wie Goethe und Kleist) und die expressionistisch-absurden Themen auch der späteren Werke bereits angelegt.

Schreiben, ein intransitives Verb? (Roland Barthes): Wer sich vertieft mit dem Medium, der Erfahrung und Entwicklung des Schreibens befassen möchte, dem seien die spannenden und sehr gut editierten Grundlagentexte „Schreiben als Kulturtechnik“ ans Herz gelegt (Hrsg. Sandro Zanetti, Erste Auflage 2012, ISBN 978-3-518-29637-0), vor allem die Einleitung sowie die Teile 3 „Körper, Geste, Stil“ (darin der eingangs zitierte Aufsatz von Roland Barthes) und 4 „Schreibszenen“ (Mechanik, Technik und Technologien des Schreibens).

Aspekte der Körperlichkeit von Schrift und der damit verbundenen Entstehung von Texten (unter bestimmten politisch-gesellschaftlichen Voraussetzungen) untersucht Martin Tiefenthaler; einen Überblick dazu gebe ich in „Dicke Bücher sind gute Bücher“, und dort im „PS“ auch Literaturtipps.

Rezensionen zu Mister K und seiner Familie: Slanted über die Publikation „Too Long to Tweet“ und die Ausstellung „Mister K & Franz Kafka“ bei Mota Italic / PAGE über „Too Long To Tweet“ / Jürgen Siebert im Fontblog über Mister K: Wer ist eigentlich dieser Mister K Informal? / Die unglaubliche Reise des Mister K / Mister K ist nicht mehr solo / Ist Mister K die neue Zapfino?

Auszeichnungen für Mister K: Mister K als PAGE Schrift des Monats März 2010 / Mister K bei Fontstars als eine der „besten Schriften des Jahres 2008“ / „FF Mister K: Franz Kafka’s Pen“ / Mister K als eine von „FontShop’s Best Typefaces of 2011“ / TDC „Certificate of Excellence in Typeface Design“ for FF Mister K Informal / Mister K gewinnt den ISTD International TypoGraphic Award 2009, einen der wichtigen „Typographic Awards 2009

Statement von ISTD-Jurorin Freda Sack über Mister K: „A spirited rendition of a lively calligraphic typeface, exhibiting a sense of fun with the accompanying ornaments, and the ,cross-out‘ version. One of the few typefaces entered that displayed its content to best effect, even to the extent of showing cartoon-like portraits entirely created from the typeface characters. It also shows appropriate use of OpenType format by fully exploiting the extended character set.“

 

Erstmals veröffentlicht am 19. September 2012 auf dem Blog von Edenspiekermann anlässlich der Ausstellung „Mister K & Franz Kafka“ bei Mota Italic, hier überarbeitet und erweitert, vor allem auch das „PS“. Fotos: © Julia Sysmäläinen, Edenspiekermann, FontShop – vielen Dank.